Moog Subharmonicon

Beim Moogfest im letzten Jahr konnte man wieder einen Synth selbst bauen und das war der Subharmonicon. In den Jahren davor konnte man den Mother-32 Synth und den DFAM Synth selbst zusammen schrauben und löten. Nicht wenige hoffen nun, dass der Subharmonicon genau wie seine Vorgänger auch künftig von Moog selbst in Serie produziert wird. Die Hoffnung ist nicht unbegründet, denn der Ablauf war bisher immer der gleiche. In wenigen Tagen findet mal wieder die NAMM statt und dann wissen wir wahrscheinlich mehr. Der Subharmonicon ist für mich der bisher interessanteste Synth aus der semimodularen Moog Reihe und das liegt daran, dass dieses Gerät wahrscheinlich die ultimative Dub-Chord Maschine ist…

Against The Clock mit Varg

Das mit dem Zeitlimit kann man eigentlich nicht wirklich ernst nehmen, weil Künstler doch sehr verschieden in ein neues Projekt starten. Bei manchen entsteht dabei auch wirklich eine art Track am Ende, aber wie hier bei Varg ist es am Ende doch nur eine Art Live Jam. Sehr interessant ist, wie er Sounds aus Video Clips von seinem Smartphone einbindet.

#Jamuary mit bobeats

Meine Jams im Homestudio 2018 kann ich an einer Hand abzählen. Im neuen Jahr brauche ich schon zwei Hände zum Zählen. Das liegt in meinem Fall aber nicht am sogenannten ‚Jamuary‘. Bisher war mir das auch gar kein Begriff, bis ich das Video von ‚BoBeats‘ gesehen habe. Bei FB fällt es eigentlich auch gar nicht auf, ob jetzt #jamuary ist oder nicht. Die Hobbysynthler teilen ihre privaten Live Sessions das ganze Jahr über. Das ist auf alle Fälle ein großer Trend der letzten Jahre, wie auch ganz allgemein der Trend zum (Live) Streaming in anderen Bereichen. Im elektronischen Bereich gibt es leider nur wenige Videos, welche ich mir davon komplett ansehe. ‚Live Schrauben‘, einen guten Sound zu produzieren und auch eine Art Progression aufzuzeigen ist auch gar nicht so einfach. Der Sound, welchen BoBeat aus seinem Modularsystem herauskitzelt, gefällt mir aber sehr gut und motiviert mich wieder mehr mit den eigenen Synths zu jammen.

Groove Compact Disc

Schon eine Woche 2019 vorbei und ich bin immer noch mit 2018 beschäftigt. 60 Groove CDs haben es in mein Archiv geschafft, 10 Jahre Groove Print quasi. Das sind nicht alle. Hier und da ist mal eine verloren gegangen, was einfach passiert, wenn man die CDs meistens im Auto hört. Die ein oder andere taucht vielleicht wieder auf. Das Medium CD Tonträger eignet sich eigentlich weniger gut zum sammeln. Die Plastikhüllen und auch der Tonträger an sich vertragen das Älter werden schlechter als bspw. das Vinyl. Abgeranzte Vinylcover hingegen haben immer noch einen gewissen Reiz. Das physische Erlebnis der Platte hat auch einen großen Anteil an Ihrem Comeback in den letzten Jahren. Die CD wird wohl kein Comeback erleben, wobei ich mich da auch nicht festlegen würde. Die Groove CDs haben es zb. geschafft einen Sammelcharakter zu bekommen. Mit jedem Heft gab es eine CD mit einem neuem Cover, gestaltet von einem neuem Graphik Künstler, welcher ebenso im Heft präsentiert wurde. So sind in den letzten Jahren einige sehr schöne Cover zusammen gekommen. Es gab auch einige Cover die mir nicht gefallen haben, aber ich bin sehr froh, dass es die 60 geschafft haben. Irgendwas müsste man damit auch noch anstellen können. Eigentlich ist es zu Schade, die CDs in einem dunklen Karton verschwinden zu lassen. Vielleicht eine neue Aufgabe für 2019…

Groove CDs

Tracks of 2018 / 2 techno

Das Techno Jahr 2018 war eine Fortsetzung der Trends von 2017. Immer mehr Techno Produzenten produzierten fricklige und gebrochene Beats. Für mich persönlich war das letzte Jahr so stark von Dub Techno geprägt, wie vielleicht noch nie. Dabei sind gefühlt gar nicht sehr viele neue Künstler hinzugekommen, welche sich der Liebe zu Chords und Tape Delay hingegeben haben. Es waren die schon bestehenden Strukturen, welche einen enormen Output erzeugt haben. So richtig losgelegt hat z.b. das Produzenten Duo Merv. In 2018 haben die beiden 5 EP’s auf 5 verschiedenen Labels veröffentlicht. Ich habe alle 5 Platten in meine Sammlung aufgenommen. Auch der Rest hat nicht enttäuscht. Idealist hat sein zweites Album in diesem Jahr released. Grad_U hat in diesem Jahr zwei sehr gute EP’s produziert. Außerdem kommen seine älteren Redscale VÖ’s seit kurzem als Repress. Die Labels Etui und Berg Audio waren auch 2018 wieder sehr aktiv. Allein wegen der Cover Gestaltung müsste man jede Berg Audio VÖ als Vinyl kaufen. Die Serie Sound&Sequences ist in diesem Jahr bei Nr.7 angekommen.
Ein paar neue Sachen gab es aber auch zu entdecken. So ist z.b. erst vor kurzem das Label Challenger Deep mit zwei sehr interessanten EP’s durchgestartet. Wenn ich könnte, würde ich noch sehr gern den Track ‚Cake 2‘ von Levon Vincent mit in die Best Of Liste aufnehmen. Die sehr frische Novel Sounds ist leider noch nicht komplett auf youtube zu hören. Wird dann im neuen Techno Jahr nachgereicht…

Idealist – Dimension

Gila –  106 Slippers

VRIL – Statera Rerum

Merv – Goto

Perko – Rounded

WAX #60006

Rising Sun – Above

Grad_U – Jacobs Dream

IORI – Drifting

Barker – Look How Hard I’ve Tried

Ruff Cherry – Siren

Tracks of 2018 / 1 house

2018 war ein House Jahr. Zu einem guten House Jahr gehört auch immer ein heißer Sommer und den hatten wir ohne Zweifel. Es gab zahlreiche laue Sommernächte, in denen wir zu den Tracks von Peggy Gou, DJ Koze oder auch Krystal Klear getanzt haben. Das sind auch die drei Produzenten, welche dem Jahr Ihren Stempel aufgedrückt haben. Daneben gab es viele weitere Tracks, welche das Jahr abgerundet haben. Ich könnte ohne Probleme noch zehn weitere Tracks posten. In Anbetracht dessen war es wiederum merkwürdig, dass der klassische House Sound auf vielen Festivals rund um Berlin kaum eine Rolle gespielt hat. International sieht es zum Glück etwas anders aus.

Peggy Gou – It Makes You Forget (Itgehane)

DJ Koze – Pick Up (Extended Disco Version)

Hanna – Perhaps (Earl Jefferson Remix)

Linkwood – Minemeld

Tilman – A Moment Of Clarity

Detroit Swindle – Cut U Loose

Quinton Campell – Luvless

Krystal Klear – Neutron Dance

 

Iron Curtis – Relaxer

 

Crue 006 – A1

Jus Ed & Melchior Sultana – Choices

 

Demuja – Hang On

French House in 2018

DJ Koze hat uns mit Pick Up nicht nur einen der Hits 2018 produziert, sondern auch den French House zurück in unser Gedächtnis katapultiert. ‚One More Time‘ sozusagen. Nicht ganz uninteressant ist dabei, welches Ausgangsmaterial DJ Koze verarbeitet hat. Melba Moore liefert die Strings und Gladys Knight den Gesang. So einfach kann das sein. Im Original natürlich auch zwei wunderbare Titel.